Heidenheimer Presse 11/2016

"Frische Präsentation" !

Blasmusik CD-Vorstellung der „Vollblutmusikanten“ und Doppelkonzert im Heidenheimer Konzerthaus mit temperamentvoll gespielter böhmischer Musik.


Die „Vollblutmusikanten“ hatten zum ersten „Brenzfestival der Blasmusik“ ins Heidenheimer Konzerthaus eingeladen. Die Zuhörer waren begeistert von den facettenreichen musikalischen Darbietungen der Musiker. Zugleich stellten die Musikanten ihre zweite CD „Vollblut“ vor.

Es war angerichtet: Der Konzertsaal war herbstlich geschmückt, die Zuschauer zahlreich gekommen und die Musiker vom „BlechXpress“, einer Gruppe aus dem Bodenseeraum hatten den Abend eingeleitet. Der Funke auf das Publikum sprang sofort über. Mit dem „20th century Intro“ und dem „Willhelm Tell Marsch“ zeigten sie ihr Können – und Sie waren exzellent vorbereitet. Vor allem in „Gabriellas Song“ überzeugten sie und trafen den Nerv und die Gefühle des Publikums, das mit Applaus kein bisschen geizte. Der zweite Teil des Abends war geprägt von der CD-Vorstellung der „Vollblutmusikanten“, die aus dem gesamten süddeutschen Raum stammen. Mit einem Intro “Also sprach Zarathustra“, bei aufsteigendem Nebel, aus dem der Moderator Georg Ried effektvoll hervortrat, wurde die CD-Präsentation regelrecht zelebriert.

Wabernder Nebel

Musikalisch erinnert wurde auch an die früheren CDs „Wir sind Vollblutmusikanten“ und „Das Feuer brennt weiter“. Gerade das musikalische Feuer von Ernst Mosch soll in den Vollblutmusikanten“ weiter brennen – und dafür steht Kapellmeister Hermann Rupp, der aus Neresheim kommt und früher bei den Original Härtsfelder Musikanten engagiert war. Mit dem Marsh „In Vita Optimum“ wrid der Beginn der neuen CD-Ära „Vollblut“ eingeläutet – einem Marsch des Jungkomponisten Kukas Bruckmeyer.

Die CD ist geprägt von Titeln der Komponisten Lukas Bruckmeyer, Mathias Rauch und Edi Sagert, allesamt ausgefuchste Musiker mit der Gabe, wirkungsvolle und mitreißende Musikstücke zu komponieren. Aber auch sehr virtuose Stücke waren zu hören: Beim „Trompetenteufel“ wuchs Lukas Eberle über sich hinaus und in „Hora b-Moll“ einem Solo auf der F-Tuba, zeigte Stefanie Mahringer über exzellente Spielkunst.

Das Gesangsduo Julia Böhme und Frank Hosch mit charakteristisch weichem Klang, erntete viel Beifall. Vor allem die Titel „Ich bin so verliebt“ und der Walzer „Für immer Du“ faszinierten. Julia Böhme legte mit dem modernen Titel „Do you like what you see“ deutlich nach und zeigte, was sie drauf hat. Sie begeisterte das Publikum.

Moderation mit Pfiff

Moderator Georg Ried, durch und durch Profi und bekannt vom Bayerischen Rundfunk, hatte ds Publikum gut im Griff. In seinen routinierten Ansagen schaffte er es, das Publikum zu begeistern. Ob leicht politisch, polemisch oder auch mit mal in Reimform – alles war überlegt und hatte Hand und Fuß. Mit Dirigent Hermann Rupp danke er Musikern und Sängerin Julia Böhme abschließend mit einem schönen Blumenstrauß. Der „BlechXpress“ übernahm den Ausklang bis spät in die Nacht hinein, und das Publikum forderte mehrere Zugaben – und freute sich bis spät in die Nacht über einen gelungenen böhmischen Abend. Der Tonträger fand viele Abnehmer


 

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